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Reisebericht: Seychellen

Reiseberichtsgalerien:
Bilder La Digue/ Grand Anse

Bilder La Digue/Source De Argent

Bilder La Digue/ Anse Severe & Ostk√ľste

Bilder La Digue/ Sundown
 

Am 27.09.2003 war es endlich soweit. Unsere Traumreise zu den Seychellen sollte endlich losgehen. Vor uns lagen drei traumhafte Wochen auf La Digue. Voller Vorfreude trafen wir am Flughafen D√ľsseldorf ein und wollten unser gesamtes Gep√§ck inkl. Tauchgep√§ck einchecken. Nachdem wir das Tauchgep√§ck bei unserem Reiseveranstalter angemeldet hatten, gingen wir davon aus, dass es damit keine Probleme geben w√ľrde. Wir hatten f√ľr zwei Personen insgesamt 80 kg. Nach eingeholten Informationen war das Tauchgep√§ck von 20 kg/Person bei Air Seychelles frei. Leider wussten wir jedoch nicht, dass das Tauchgep√§ck f√ľr den Zubringer-Flug mit Lufthansa keineswegs frei war. Nachdem das Gep√§ck gewogen war, teilte man uns mit, dass wir sage und schreibe 1.500,00 ‚ā¨ bei Lufthansa f√ľr das √úbergep√§ck zahlen sollten. Der Preis ergab sich daher, dass Lufthansa nicht wusste, dass das Tauchgep√§ck bei Air Seychelles frei war und wir somit f√ľr den gesamten Flug von D√ľsseldorf nach Mah√© zahlen sollten (die Alternative hierzu war, das √úbergep√§ck bis M√ľnchen zu zahlen und dort mit dem gesamten Gep√§ck komplett aus- und neu einzuchecken. Und dies bei einer Aufenthaltsdauer in M√ľnchen von nur 50 min.). Nach langen Diskussionen und Telefonaten des Flughafenmitarbeiters mussten wir dann letztendlich doch nichts bezahlen. Wir empfehlen jedoch jedem, der Tauchgep√§ck mit auf die Seychellen nimmt sich vorher hinreichend dar√ľber zu informieren und sich vor allem eine Best√§tigung der Anmeldung von der Fluggesellschaft geben zu lassen. Die Best√§tigung des Veranstalters reichte nicht aus!!!!! Der Flug war sehr angenehm, da der Sitzabstand gr√∂√üer ist als bei deutschen Fluglinien. Die Crew war sehr freundlich und das Essen deutlich besser als bei anderen Fluglinien.
Das Einchecken f√ľr den Weiterflug nach Praslin verlief ohne weitere Komplikationen. Auch die √úberfahrt von Praslin nach La Digue verlief reibungslos. Vom Hafen von La Digue fuhren wir dann mit dem Ochsenkarren zur Pension Michel. Obwohl die Fahrt damit doch recht teuer ist, sollte man dies einmal gemacht haben.
In der Pension Michel wurden wir herzlich empfangen. Die Pension ist sehr zu empfehlen. Das Preis-Leistungs-Verh√§ltnis stimmt hier voll und ganz. Die Zimmer sind komfortabel ausgestattet, nicht luxeri√∂s aber vollkommen ausreichend. Das Fr√ľhst√ľck besteht aus Eiern (wie jeweils gew√ľnscht) K√§se, Marmelade und Toast. Jeden Morgen gibt es einen frisch gepressten Saft sowie Kaffee. Daf√ľr ist das Abendessen um so √ľppiger. Je nach Anzahl der G√§ste gab es Buffet oder Men√ľ. Die K√ľche der Pension Michel ist sehr zu empfehlen. Es gibt √ľberwiegend frisch zubereiteten Fisch, viele Gem√ľse und Salat in s√§mtlichen Variationen sowie Reis.
Das Personal ist √§u√üerst freundlich und zuvorkommend. Alles l√§uft hier sehr famili√§r und gem√§chlich ab. Alles in allem waren wir mit der Unterkunft √§u√üerst zufrieden und w√ľrden diese auch auf einer weiteren Reise nach La Digue jederzeit wieder buchen.

Nach unserer Zimmer√ľbergabe machten wir uns sofort auf den Weg zur ber√ľhmten Source D'Argent. Schon auf dem Weg dorthin waren wir von der √ľppigen Vegetation und den freundlichen Leuten beeindruckt. Obwohl das Wetter sich nicht von seiner besten Seite zeigte, waren wir beim Anblick sprachlos. Am Strand streckten wir zum ersten Mal die Zehen ins lauwarme Wasser. Die Sch√∂nheit raubt einem dem Atem. Runde Granitfelsen, glasklares Wasser. Es ist tats√§chlich so, wie es uns die Werbefotos versprochen haben.

Im Verlauf der folgenden drei Wochen mieteten wir in der Pension Michel Fahrr√§der. Pro Fahrrad zahlten wir 4 ‚ā¨ pro Tag. Die R√§der waren in gutem Zustand und standen in ausreichender Anzahl zur Verf√ľgung. Der Weg zur Grand Anse war durch einige Steigungen beim ersten Mal etwas m√ľhsam, jedoch beim zweiten Mal schon kein Problem mehr. Im Laufe unseres Urlaubs begegnete uns dort eine frei lebende Riesenschildkr√∂te mitten auf der Stra√üe.
W√§hrend der letzten 200 Meter h√∂rt man die Brandung schon rauschen und ist fasziniert wenn man den Strand erreicht. Nach kurzem Aufenthalt k√§mpften wir uns weiter zur Petite Anse. Da man hier √ľber Granitfelsen steigen muss und diese bei, manchmal pl√∂tzlich aufkommendem Regenschauern, sehr rutschig sein k√∂nnen, empfiehlt es sich Trekkingsandalen einzupacken. Die Petite Anse ist genauso traumhaft wie die Grand Anse, jedoch etwas kleiner. Da wir an diesem Tag auch noch die Anse Coco sehen wollten, hielten wir uns auch hier nicht lange auf. Unser erster Versuch scheiterte jedoch ein zwei Ochsen, die sich mitten auf dem Weg zur Anse Coco befanden. Da wir ihr Verhalten nicht einsch√§tzen konnten, warteten wir auf ein Paar, die ebenfalls zur Anse Coco wollten. Nachdem wir dann feststellten, dass diese Ochsen v√∂llig harmlos waren und den Weg freigaben, versuchten wir es ein zweites Mal. Nach anstrengender Kletterei durchquerten wir ein Tal durch hohes Gras. Hier befinden sich einige H√§user-Ruinen, die jedoch das idyllische Bild nur noch verst√§rken. Endlich an der Anse Coco angekommen, waren wir fasziniert von der Sch√∂nheit und vor allem Leere dieses Strandes. Au√üer drei K√ľhen, die uns bei jedem Besuch begegneten, waren hier kaum Touristen. Meistens waren wir mit zwei bis vier anderen Leuten an diesem Strand.

Auf unserem R√ľckweg zur Pension Michel machten wir einen kurzen Stop an der Beach-Bar der Grand Anse. Die Bar ist sehr urig eingerichtet, da kommt Bacardi-Feeling auf. Leider hat sie zu unserer Entt√§uschung nur bis 17.00 Uhr ge√∂ffnet.

Nachdem wir die bekanntesten Str√§nde von La Digue besucht hatten, machten wir uns auf den Weg zu den Str√§nden an der Ostseite. Hinter dem Hafen beginnt die ebenfalls traumhafte Anse Sever√©. Der Weg dort hin f√ľhrt an einem Friedhof vorbei, welcher idyllisch in das Landschaftsbild passt. Auch hier sind lediglich einige wenige Menschen, da es die meisten Tagestouristen zur Anse Source D'Argent zieht. Dieser Strand soll ein ideales Schnorchelparadies sein. Da wir jedoch tauchen waren, haben wir dies nicht ausprobiert. Nach einem kurzen Aufenthalt fuhren wir weiter zur Anse Patates bis zur Anse Fourmis. Auch dieser Weg ist teilweise ziemlich steil, so dass wir einige Mal absteigen mussten und zu Fu√ü weitergingen. W√§hren der Wanderung kann man hier in den Palmen riesengro√üe Netze von Spinnen in ebensolcher Gr√∂√üe bewundern, die fast den ganzen Weg bev√∂lkern. Die hier vorhanden Str√§nde sind meist menschenleer. Die Brandung war zu dieser Zeit ziemlich hoch, so dass Schwimmen fast unm√∂glich war. Von hier aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Inseln Les Soeurs, F√©licit√© und Marianne. Etwa in H√∂he der Anse Grosse Roche befindet sich ein kleiner Kiosk, an dem man nach der anstrengenden Fahrt einen Stop zur Erfrischung einlegen kann. Wir haben bei jeder Tour dort halt gemacht und im Schatten ein k√ľhles Seybrew genossen. An der Anse Fourmis endet die Stra√üe abrupt und man muss zu Fu√ü weitergehen bis zur Anse Caiman. Der Weg zur Anse Caiman ist mit gelben Punkten markiert, die jedoch nur sehr schwer zu finden sind. Da der Weg ziemlich steil und die Granitfelsen teilweise sehr weit auseinander sind, gaben wir dieses Vorhaben nach ein paar Minuten wieder auf und begaben uns auf den R√ľckweg.

Bevor wir wieder zur Pension Michel fuhren, machten wir unseren allt√§glichen Gang zum Supermarkt. Man bekommt hier wirklich fast alles. Von Lebensmitteln √ľber Kosmetikartikel bis zu einem erstaunlichen Weinsortiment. Wir versorgten uns hier mit Seybrew, Wasser und Snacks. Die Preise entsprechen in etwa dem deutschen Preisniveau, bis auf die Alkoholica. Diese sind teurer. Ein Seybrew kostet hier 12,50 SR, wobei 2 Rupien Pfand inklusive sind. Die Flaschen haben jedoch nur einen Inhalt von 0,28 l. F√ľr eine Flasche italienischen Rotwein zahlten wir etwa 200 SR (Umtauschkurs zu dieser Zeit 1 ‚ā¨ = 6 Seychellen Rupien). Auf dem Weg zur Grand Anse befindet sich ein B√§cker (der als einziger Br√∂tchen verkauft, die nicht s√ľ√ü sind) und ein weiterer, etwas kleinerer Supermarkt. F√ľr diejenigen, die mittags etwas mehr als einen Snack ben√∂tigen, bietet sich die neben dem Supermarkt an der Anse Reunion befindliche Pizzeria an. Der Inhaber ist ein Italiener, so dass die dort angebotenen Gerichte eine empfehlenswerte Abwechselung sind. Die Preise entsprechen in etwa denen einer deutschen Pizzeria. Es gibt ein weiteres Restaurant an der Anse Patates, welches wir allerdings nicht ausprobiert haben, da uns das Essen in der Pension Michel immer sehr gut geschmeckt hat.

Sofort am Anfang unseres Urlaubs begaben wir uns zur einzigen Tauchbasis von La Digue. Dieses befindet sich in der La Digue Island Lodge. Die Tauchbasis ist sehr modern ausgestattet. Es gibt zahlreiche Leihausr√ľstungen, welche in einem sehr guten Zustand waren. Der gesamte Staff ist sehr freundlich und zuvorkommend. Die Preise f√ľr die einzelnen Tauchg√§ngen haben uns jedoch fast vom Hocker gehauen. Es gibt vier verschiedene Preise, die sich nach der Anfahrtsl√§nge des Tauchplatzes richten (short range = 45 ‚ā¨, middle range = 50 ‚ā¨, long range = 55 ‚ā¨, extra long range = 60 ‚ā¨). F√ľr diese Preise bietet der Staff aber einen sehr guten Service.
An unserem ersten Tauchtag fuhren wir sofort zu dem ber√ľhmten Haiplatz "South Marianne". Da jedoch die D√ľnung extrem war, sahen wir leider nicht einen Hai. Jedoch besuchten wir diesen Platz noch zweimal. Bei den weiteren Tauchg√§ngen sahen bis zu 25 graue Riffhaie, die uns Tauchern auch sehr nahe kamen, Adlerrochen und viel Schwarmfische.
W√§hrend unserer Tauchg√§nge haben wir festgestellt, dass die Fische und Meerestiere an den Tauchpl√§tzen um La Digue teilweise um einiges gr√∂√üer waren als z.B. auf den Malediven oder im Roten Meer. Unter anderem sahen wir gro√üe Ammenhaie, eine Schule von ca. 30 Adlerrochen, viele graue Riffhaie, riesige Buckelkopf-Papageienfische, Makrelenschw√§rme, Schildkr√∂ten und alles, was der Indische Ozean so zu bieten hat. Je nach Saison kann man hier auch das gro√üe Gl√ľck haben, Walhaien und Mantas zu begegnen. Obwohl das Tauchen die Reisekasse extrem schm√§lert, lohnt es sich die Seychellen auch unter Wasser zu genie√üen. Da jedoch die D√ľnung manchmal sehr extrem ist, kann die Anfahrt zu den Tauchpl√§tzen f√ľr empfindliche M√§gen sehr stressig sein (siehe Tauchpl√§tze + Tauchbasis).

Ein Nachtleben existiert auf La Digue nicht. Wir besuchten einige Male die La Digue Island Lodge, in der sich eine Terrasse direkt am Strand befindet. Jedoch waren wir auch hier gegen 22.00 Uhr bereits die letzten Gäste. Wer einen Spaziergang nach Sonnenuntergang unternehmen will, sollte dies nicht ohne Taschenlampe tun. Auf ganz La Digue gibt es keine Laternen, außer am Hafen.
Da wir aufgrund des nicht vorhandenen Nachtlebens fr√ľh ins Bett fielen, begann der n√§chste Tag meistens so gegen 7.00 Uhr. Sollte man bis dahin nicht von selbst wach geworden sein, taten die H√§hne ihr √ľbriges. Die begannen t√§glich ca. gegen 4.30 Uhr einen Wettkampf auf der gesamten Insel auszutragen, wer wohl am lautesten kr√§hen kann. Im Laufe der drei Wochen gew√∂hnt man sich auch daran. Jedoch empfiehlt sich f√ľr G√§ste, die einen leichten Schlaf haben, Oropax im Reisegep√§ck, damit die H√§hne weiterhin √ľberleben k√∂nnen.

Obwohl wir drei Wochen auf La Digue waren, kam nie Langeweile auf. Tauchen, die Insel mit ihren Str√§nden erkunden, Spa√ü mit den Einheimischen haben und immer entspannter werden. Auf La Digue l√§uft alles sehr gem√ľtlich und ruhig ab. Am Anfang traten wir beim Radeln noch eifrig und flott in die Pedale. Aber nach einer gewissen Zeit √ľbernahmen wir die Technik der Seychellois, die es schafften bei h√∂chstens drei Umdrehungen in der Minute nicht umzufallen. Auf La Digue ist es so, dass man fast vergisst sich fortzubewegen.

Die letzten zwei Tage verbrachten wir an der Source D'Argent. Hier sind die klassischen Seychellen-Bilder gemacht worden. Wei√üer Sandstrand, t√ľrkisfarbenes Meer, tropischer Wald, Kokosnusspalmen und Felsen, als h√§tten Zyklopenkinder ihre Granitmurmeln nach dem Spielen einfach liegen gelassen.

Hang loose

Hier noch ein paar Informationen zur Tauchbasis und zu einigen Tauchplätzen, die wir während unseres Urlaubs besucht haben:

beste Tauchsaison:

September bis April
November bis Februar (Walhaie und Mantas)
die besten Sichtweiten sollen zwischen den Monsunmonaten, also Mitte März bis Anfang Mai sowie Oktober, November und evtl. Anfang Dezember sein

Wassertemperatur:

26 - 30 C¬į

Riffe:

auch hier hat El Nino ordentlich zugeschlagen, es sieht nicht anders aus als auf den Malediven, obwohl es hier nicht so extrem auff√§llt, weil die Granitbl√∂cke wundersch√∂n mit Schw√§mmen und Krustenanemonen bewachsen sind, Weich- und Steinkorallen zeigen √ľberall wieder neues Wachstum

Basis

Flaschen:

10 - 12 l Alu, kein Adapter erforderlich

Tauchzeit:

50 - 55 min. (wobei der Staff hier nicht kleinlich ist) man ist ja auf den Seychellen

Tiefe:

7 - 25 m, es geht auf Sandgrund auch tiefer

Ausbildung:

PADI

Verleih:

Anz√ľge, Jackets, Regler, ABC (alles sehr gepflegt)

Tauchplätze

South Marianne: long range, Anfahrt ca. 30 min., Tiefe bis 28 m, danach abfallender Sandgrund, bei hohem Wellengang schl√§gt die D√ľnung durch bis auf 25 m, Gro√ü- und Schwarmfisch pur, Canyons, einzelne Granitbl√∂cke, kathedralen√§hnliches Szenario. Wir waren dreimal in unserem Urlaub dort tauchen. Dies ist der beste Haitauchplatz der Inneren Seychellen (siehe auch Tauchzeitschrift Unterwasser, "Die besten 100 Tauchpl√§tze dieser Welt" Jubil√§ums-Ausgabe 11/2003).
Ausz√ľge aus unseren Logb√ľchern: Riesenzackenbarsche, Fledermausfische, Makrelenschw√§rme, Adlerrochen, White-Tip-Shark, Schildkr√∂te, 25 graue Riffhaie, Blaustreifenschnappnerschw√§rme, Stachelrochen und jede Menge Kleinvieh. Die Grauen kommen wirklich sehr nahe, bis auf Arml√§nge, also sehr gut zum Fotografieren. Wahrscheinlich auch Putzerstation f√ľr Haie. Wir sahen einen Grauen, der senkrecht im Wasser stand, das Maul weit aufgerissen hatte und sich putzen lie√ü. Je nach Saison Mantas und Walhaie.

Chanell Rock: short range, Anfahrt ca. 10 min., liegt im Kanal zwischen Praslin und La Digue, Tiefe bis 25 m, zum Teil sehr heftige Strömung. Auf Sandgrund liegen verstreut riesige Granitblöcke. Wir waren in unserem Urlaub mehrmals dort.
Ausz√ľge aus dem Logbuch: Adlerrochen, Wei√üspitzenhaie, gro√üe Zackenbarsche, gro√üe Schw√§rme von Blaustreifenschnappern, 3 m Ammenhai, in Spalten riesigen Langusten, Buckelkopfpapageien und auch viel Kleinfisch, obwohl die Fledermaus- und Kaiserfische schon wieder fast riesig waren.

Ave Maria: short range, Anfahrt ca. 10 min., kleine Insel bei La Digue, max. Tiefe 20 m, wer will kann auf Sandgrund auch tiefer gehen, viel Schwarmfisch, schlafende Weißspitzenriffhaie, Schildkröten, man sollte hier auch die Makrobrille aufsetzen und ins Kleine gucken. Nacktschnecken, Scorpionsfische, Geistermuränen usw. Schöner Platz zum easy tauchen.

White Bank: short range, Anfahrt ca. 10 min., ca. 200 m vom Ave Maria Granitfelsen auf Sandgrund, Tiefe bis 25 m. Zum Teil sind die Felsen wunderschön mit Weichkorallen bewachsen. Im Logbuch steht u.a. 30 Adlerrochen in Formation, Schwarmfische, Torpedorochen und schöner Schwamm- und Weichkorallenbewuchs.

Hausriff: short range, Anfahrt ca. 5 min., direkt am Riff vor der La Digue Island Lodge, Tiefe bis 15 m. Als wir dort waren, war die Sicht extrem schlecht. Ca. 3 m. Ist aber saisonabh√§ngig. Wieder sehr gut, um die Makrobrille aufzusetzen. Jede Menge Scorpionsfischarten, Nacktschnecken, Mur√§nen, riesige Seenadeln, Rifffische, Stachelrochen. Nach Aussage der Basis, aufgrund der Seegraswiesen, hervorragend, um Schildkr√∂ten zu beobachten. Nach einem gef√ľhrten Schildkr√∂ten-Logbuch der Tauchbasis wurden dort bei einem Tauchgang 14 Schildkr√∂ten gesichtet.

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